Barbecue und Grillen - Ein direkter Vergleich
Kaum eine amerikanische Tradition ist wohl bekannter, als das Barbecue. Die großen Familienfeste hat fast jeder schon einmal in Film und Fernsehen gesehen und auch immer mehr Barbecuerestaurants erobern den deutschen Markt.
Auch vieler Gartenbesitzer würden gerne einmal ein echtes Barbecue ausprobieren, um eine Abwechselung zum typisch deutschen Grillen zu bekommen.
Dabei wissen aber nur wenige, wie ein echtes Barbecue funktioniert und setzen es in Gedanken mit dem normalen Grillen in Vergleich. Doch das ist eindeutig falsch.

Unterschiede
Barbecue und Grillen sind einander ähnlich, aber sie funktionieren nach einem vollkommen anderen Prinzip.
Beim gewöhnlichen Grillen, von der Wahl des Grills abgesehen, wird dass Grillgut direkt mit der Hitze der Glut in Berührung gebracht. Diese beträgt, je nach Grilltyp und Brennstoff, etwa 200 – 300 Grad Celsius.
Das Barbecue dagegen gehört zu den indirekten Garmethoden. Hierbei wird das Fleisch nicht von der Hitze der Glut, sondern vom aufsteigenden Rauch derselben durchzogen und so langsam gegart. Dazu benötigt man spezielle Grills, die so genannten Smoker (Raucher). Sie sehen aus wie liegende Tonnen und sind in zwei separate Kammern unterteilt, der unteren Heizkammer und der oberen Garkammer. Zwischen beiden Kammern kann ausschließlich der Rauch zirkulieren.

Auch die Wahl de Grillgutes und die Zubereitung unterscheiden sich.
Auf einen Grill werden nur kleine Stücke Fleisch, Fisch, selten noch Gemüse gelegt. Viele nehmen bereits vormariniertes Fleisch, um sich die Zeit zu ersparen.
In einen Smoker dagegen werden große Stücke gelegt, bis zur Größe eines ganzes Schweins. Gemüse wird hier gar nicht gegart, da es in dem heißen Rauch nur schlecht schmecken würde.
Das Fleisch wird immer selbst zubereitet, aber nicht mariniert, sondern während des Garens immer wieder mit selbst gemachten Soßen bestrichen. Die Unterschiede sind hierbei sehr groß, von trockenen Soßen, die nur aus Gewürzen und Öl bestehen, bis hin zu Soßen auf der Basis von Senf oder Ketchup.

Vorteile des Barbecue
Durch den Rauch entwickelt das Fleisch ein wunderbares Aroma und wird dennoch zart und saftig. Dadurch, dass die Soßen erst während des Garens aufgetragen werden, vermischen sich beide Aromen und können tiefer in das Fleisch eindringen.
Auch bleiben Nährstoffe besser erhalten und die Gefahr der Entstehung krebserregender Stoffe, wie sie gelegentlich beim Grillen vorkommen, ist ausgeschlossen.

Nachteile des Barbecue
Durch die schonende Garweise braucht das Fleisch sehr lange, mehrere Stunden sind nicht selten. Ein Barbecue will also lange vorher geplant sein. Es ist in der Vorbereitung auch aufwendiger, als das heimische Grillen.
Wer die amerikanisch-typischen großen Portionen zubereiten möchte, der sollte sicher gehen, dass genug Gäste kommen werden.

Das Barbecue ist eine Wissenschaft für sich, die hier in Deutschland noch nicht weit verbreitet ist. Wer sich allerdings mit diesem Thema näher beschäftigen möchte, der findet Tipps, Anregungen und Wissenswertes in dem Magazin fire-food, dem einzigen deutsprachigen Magazin rund um das Thema Barbecue und Grillen.

Brauchen Sie ein Thüros Ersatzteil für Ihren Thüros  Barbecue Grill? Dann schauen Sie doch einfach auf Grillfürst vorbei.

Weitere Informationen zum Barbeque finden Sie auch auf Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Barbecue